Bei der FUT- oder auch Streifenmethode wird vom Hinterkopf des Patienten zunächst ein Hautstreifen samt der erforderlichen Menge an Grafts entnommen und die Wunde anschließend fein vernäht. Unter hochauflösenden elektronischen Mikroskopen werden die einzelnen Follikel dann sorgfältig präpariert und für die Verpflanzung vorbereitet. Die FUT-MEthode zur Haartransplantation ermöglicht eine größere Zahl von zu verpflanzenden Einheiten (ca. 3.500) als die FUE und ist somit besser geeignet, flächenmäßig größere lichte oder kahle Stellen mit neuem Haar zu versorgen. Diese bewährte, ausgereifte Methode hat sich weltweit etabliert und wird international am häufigsten angewandt.
Für welche Patienten ist eine FUT-Haartransplantation geeignet?
- Für Patienten, die einen extremen Kurzhaarschnitt oder eine komplette Rasur ihrer Kopfhaare niemals in Betracht ziehen werden
- Für Patienten, die eine feine, dünne Narbenlinie im Hinterkopfbereich akzeptieren können. Ist das Kopfhaar im Spendergebiet länger als 1 cm, so ist die blasse Narbenlinie nicht zu sehen.
FUE- und FUT-Methode unterscheiden sich lediglich im Schritt der Follikelentnahme und im Zeitaufwand bzw. in der Hinterlassenschaft einer Narbe. Der Prozess der eigentlichen Verpflanzung, der hauptverantwortlich für das Resultat der Haarverpflanzung ist, läuft bei beiden Verfahren identisch ab: entnommenes körpereigenes Spenderhaar wird an kahlen oder lichten Stellen neu eingebracht. Das gewünschte schöne und ästhetische Ergebnis einer Haartransplantation wird vor allem durch die gewählte Haarlinie, Haardichte sowie durch die Anwachsquote beeinflusst.




