Inhalt dieser Seite12 Abschnitte
- Moderne Gesichtsverjüngung bedeutet mehr als Straffung
- Welche Facelift-Technik ist die richtige?
- Deep Plane, SMAS oder MACS – welche Methode passt zu mir?
- Facelift und Halsstraffung – Gesicht und Hals als Einheit
- Facelift mit Eigenfett, Nanofett und Microneedling – natürliche Regeneration und Gewebequalität
- Unser Ansatz: Repositionieren. Regenerieren. Erhalten.
- Ablauf eines Facelifts in der Alster-Klinik Hamburg
- Heilung und Nachsorge
- Risiken eines Facelifts
- Nur Teile des Gesichts oder ohne Operation?
- Persönliche Beratung zum Facelift in Hamburg
- Häufige Fragen
Unser Gesicht verändert sich im Laufe des Lebens auf mehreren Ebenen. Nicht nur die Haut verliert an Elastizität. Auch Bindegewebe, Fettkompartimente und tiefere anatomische Strukturen verändern ihre Position und ihr Volumen.
Die Wangen können absinken, die Kieferlinie verliert an Definition, sogenannte Jowls entstehen und der Übergang zwischen Gesicht und Hals wird weicher.
Ein modernes Facelift setzt deshalb nicht allein an der Haut an.
Ziel einer zeitgemäßen Gesichtsstraffung ist es, abgesunkene Strukturen gezielt zu repositionieren, natürliche Proportionen wiederherzustellen und dabei die individuellen Gesichtszüge zu bewahren.
In der Alster-Klinik Hamburg planen unsere Fachärztinnen und Fachärzte für Plastische und Ästhetische Chirurgie jede Facelift-Operation individuell. Je nach Anatomie und Ausgangsbefund kommen unterschiedliche Verfahren infrage – vom Mini-Facelift beziehungsweise MACS-Lift über moderne SMAS-Techniken bis zum Deep Plane Facelift.
Dabei steht für uns nicht die maximale Straffung im Mittelpunkt.
Sie sollen frischer, erholter und harmonischer aussehen – aber weiterhin wie Sie selbst.
Moderne Gesichtsverjüngung bedeutet mehr als Straffung

Die Alterung des Gesichts ist ein komplexer biologischer Prozess. Deshalb betrachten wir nicht nur einzelne Falten oder Hautüberschüsse, sondern das Gesicht als Ganzes.
Bei der Planung eines Facelifts berücksichtigen wir insbesondere:
- die Position der tieferen Gewebestrukturen
- Wangen und Mittelgesicht
- Jowls und Kieferlinie
- den Übergang zwischen Gesicht und Hals
- altersbedingten Volumenverlust
- Hautstruktur und Gewebequalität
- natürliche Proportionen und individuelle Mimik
Aus dieser Analyse entsteht ein persönliches Behandlungskonzept.
Ein Facelift kann dabei mit einer Halsstraffung sowie körpereigenen Verfahren wie Microlipofilling, Nanofett und medizinischem Microneedling kombiniert werden.
Repositionieren. Regenerieren. Erhalten.
Welche Facelift-Technik ist die richtige?

Es gibt nicht die eine Facelift-Technik, die für jedes Gesicht optimal ist.
Entscheidend sind die individuelle Anatomie, die Qualität des Gewebes, die Ausprägung der Veränderungen und das gewünschte Ergebnis.
Wir wählen deshalb nicht den Patienten passend zu einer bestimmten Technik – sondern die Technik passend zum Patienten.
Deep Plane Facelift
Das Deep Plane Facelift gehört zu den modernen Techniken der chirurgischen Gesichtsverjüngung.
Bei diesem Verfahren erfolgt die Präparation in einer tieferen anatomischen Schicht unterhalb des SMAS – des sogenannten Superficial Musculoaponeurotic System. Bestimmte Haltestrukturen werden gezielt mobilisiert, sodass abgesunkene Gewebeeinheiten des Gesichts repositioniert werden können.
Insbesondere Veränderungen im Bereich von Wangen, Mittelgesicht, Jowls und Kieferlinie lassen sich dadurch behandeln.
Ob ein Deep Plane Facelift im individuellen Fall die sinnvollste Methode ist, lässt sich erst nach einer persönlichen Untersuchung entscheiden. Nicht jeder Befund benötigt eine Deep-Plane-Präparation. Auch moderne SMAS-Techniken können – abhängig von Anatomie und Ausgangsbefund – ausgezeichnete Ergebnisse ermöglichen.
SMAS-Facelift
Beim SMAS-Facelift wird neben der Haut insbesondere die darunterliegende Bindegewebs- und Muskelschicht behandelt – das sogenannte Superficial Musculoaponeurotic System.
Diese anatomische Ebene spielt eine wichtige Rolle für Form und Kontur des Gesichts.
Durch Straffung und Repositionierung des SMAS können insbesondere Veränderungen im Bereich von Wangen, Untergesicht und Jawline behandelt werden.
Je nach Anatomie und Ausgangsbefund stehen unterschiedliche Varianten der SMAS-Technik zur Verfügung.
Welche Methode sinnvoll ist, legen unsere Operateurinnen und Operateure individuell fest.
Mini-Facelift und MACS-Lift
Bei leichter bis mäßiger Erschlaffung des unteren Gesichts kann ein Mini-Facelift – beispielsweise in Form eines MACS-Lifts – eine geeignete Alternative zu umfangreicheren Facelift-Verfahren sein.
MACS steht für Minimal Access Cranial Suspension.
Das MACS-Lift gehört zu den sogenannten Short-Scar-Facelift-Techniken. Über einen vergleichsweise begrenzten Zugang und spezielle Nahttechniken werden tiefere Gewebestrukturen angehoben und repositioniert.
Behandelt werden insbesondere Veränderungen im Bereich von Wangen, Jowls und Kieferlinie.
Der operative Umfang ist in der Regel geringer als bei einem umfangreicheren SMAS- oder Deep Plane Facelift.
Ein Mini-Facelift beziehungsweise MACS-Lift kann deshalb insbesondere bei leichteren bis moderaten Veränderungen und entsprechender Gewebequalität sinnvoll sein.
Dabei ist nicht das Lebensalter allein entscheidend. Bei stärker ausgeprägtem Absinken der Gewebestrukturen können ein SMAS-Facelift oder Deep Plane Facelift das geeignetere Behandlungskonzept darstellen.
MACS-Lift, SMAS-Facelift und Deep Plane Facelift im Vergleich
Welche Facelift-Technik im individuellen Fall sinnvoll ist, hängt von Anatomie, Gewebequalität und Ausprägung der Veränderungen ab und wird nach der persönlichen Untersuchung festgelegt.
| Verfahren | Mini-Facelift / MACS-Lift | SMAS-Facelift | Deep Plane Facelift |
|---|---|---|---|
| Typische Ausgangssituation | Leichte bis moderate Veränderungen des unteren Gesichts | Moderate bis ausgeprägtere Veränderungen von Wangen, Untergesicht und Jawline | Moderate bis ausgeprägtere Veränderungen, insbesondere bei abgesunkenen Strukturen von Mittelgesicht, Wangen und Untergesicht |
| Schnittführung | Häufig kürzere Schnittführung im Sinne eines Short-Scar-Facelifts | Individuell, meist entlang des Ohres und gegebenenfalls in den Haaransatz | Individuell, meist entlang des Ohres und gegebenenfalls in den Haaransatz |
| Hals mitbehandelbar? | Je nach Befund und Umfang | Ja, bei entsprechender Indikation | Ja, bei entsprechender Indikation |
| Besonders geeignet für | Frühere bzw. weniger ausgeprägte Veränderungen von Wangen, Jowls und Jawline | Differenzierte Behandlung von Wangen, Untergesicht und Kieferlinie | Umfassendere Mobilisation bei abgesunkenen Strukturen von Mittelgesicht, Wangen, Jowls und Jawline |
Deep Plane, SMAS oder MACS – welche Methode passt zu mir?
Die verschiedenen Facelift-Techniken unterscheiden sich unter anderem in Präparationsebene, Umfang der Mobilisation und Art der Repositionierung.
Eine einzelne Technik pauschal als „bestes Facelift“ zu bezeichnen, wird der Komplexität der Gesichtschirurgie nicht gerecht.
Entscheidend sind vielmehr Anatomie, Gewebequalität, Ausprägung der Veränderungen und das gewünschte Ergebnis.
Unsere Aufgabe ist es, daraus die für Sie sinnvollste chirurgische Strategie zu entwickeln.
Facelift und Halsstraffung – Gesicht und Hals als Einheit
Ein harmonisches Ergebnis endet nicht an der Kieferlinie.
Mit zunehmendem Alter können neben Veränderungen des Untergesichts auch überschüssige Haut am Hals, Fettansammlungen unterhalb des Kinns oder sichtbare Platysmabänder auftreten.
Bei entsprechender Indikation kombinieren wir deshalb ein Facelift mit einer Halsstraffung beziehungsweise einem Neck Lift.
Je nach Ausgangsbefund können dabei Haut, Fettgewebe und tiefere Strukturen des Halses behandelt werden.
Ziel ist eine harmonische Kontur zwischen Untergesicht, Jawline, Kinn und Hals.
Dabei geht es nicht um maximale Spannung, sondern um die natürliche Definition anatomischer Übergänge.
Facelift mit Eigenfett, Nanofett und Microneedling – natürliche Regeneration und Gewebequalität

Ein Gesicht altert nicht nur durch das Absinken von Gewebestrukturen. Gleichzeitig verändern sich auch Volumen, Hautstruktur, Elastizität und Gewebequalität.
Deshalb kann ein Facelift bei entsprechender Indikation durch Microlipofilling sowie die Kombination aus Nanofett und medizinischem Microneedling ergänzt werden.
Beim Microlipofilling wird körpereigenes Fett schonend entnommen, aufbereitet und gezielt in ausgewählte Bereiche des Gesichts eingebracht. So können altersbedingt verlorene Volumina – beispielsweise im Mittelgesicht, an den Wangen oder Schläfen – differenziert wiederhergestellt werden.
Dabei geht es nicht darum, das Gesicht künstlich aufzupolstern. Ziel ist vielmehr, natürliche Proportionen und Volumenverhältnisse harmonisch wiederherzustellen.
Körpereigenes Fett besitzt darüber hinaus gewebeunterstützende und regenerative Eigenschaften. Es enthält zelluläre und stromale Bestandteile, die das umliegende Gewebe biologisch unterstützen und regenerative Prozesse fördern können.
Damit ergänzt Microlipofilling ein Facelift auf natürliche Weise: Das Facelift repositioniert abgesunkene Strukturen, während Eigenfett verloren gegangenes Volumen ergänzt und zugleich die Gewebequalität unterstützen kann.
Für die Haut selbst kann zusätzlich die Kombination aus Nanofett und medizinischem Microneedling eingesetzt werden.
Nanofett wird aus körpereigenem Fett besonders fein aufbereitet. Anders als beim Microlipofilling steht hierbei nicht der Volumenaufbau im Vordergrund, sondern die Nutzung seiner regenerativen und bioaktivierenden Eigenschaften.
Beim Microneedling werden gleichzeitig kontrollierte Mikrokanäle in der Haut erzeugt. Dieser gezielte Reiz aktiviert körpereigene Reparatur- und Umbauprozesse und unterstützt unter anderem den Kollagenumbau.
In Kombination entsteht ein bioaktivierender Behandlungsansatz, der insbesondere auf Hautstruktur, feine Fältchen, Elastizität, Gewebequalität und körpereigene Regeneration ausgerichtet ist.
Die Wirkung entwickelt sich dabei nicht nur unmittelbar nach dem Eingriff. Kollagenumbau, Regeneration und Veränderungen der Hautqualität können über viele Monate fortschreiten und sich bis etwa zwölf Monate nach der Behandlung weiterentwickeln.
So können im Rahmen eines individuellen Gesamtkonzeptes unterschiedliche Ebenen der Gesichtsalterung gemeinsam behandelt werden: Position durch das Facelift, Volumen durch Microlipofilling sowie Haut- und Gewebequalität durch Nanofett und Microneedling.
Unser Ansatz: Repositionieren. Regenerieren. Erhalten.

Moderne ästhetische Gesichtschirurgie bedeutet für uns nicht, das Altern aufzuhalten. Altern ist ein natürlicher biologischer Prozess.
Unser Ziel ist vielmehr, altersbedingte Veränderungen anatomisch sinnvoll zu behandeln, natürliche Ressourcen des eigenen Körpers zu nutzen und dabei die individuelle Mimik, die charakteristischen Gesichtszüge und die persönliche Ausstrahlung zu bewahren.
Repositionieren: Mit modernen Facelift-Techniken können abgesunkene Gewebestrukturen in eine harmonischere Position gebracht werden. Dabei steht nicht maximale Straffung, sondern eine differenzierte Behandlung der individuellen Anatomie im Mittelpunkt.
Regenerieren: Microlipofilling kann altersbedingt verlorenes Volumen mit körpereigenem Gewebe ergänzen. Die Kombination aus Nanofett und medizinischem Microneedling unterstützt zusätzlich körpereigene regenerative und gewebeumbauende Prozesse. So können neben den Konturen auch Volumen, Haut- und Gewebequalität Teil eines ganzheitlichen Behandlungskonzeptes sein.
Erhalten: Ein gutes Facelift sollte charakteristische Gesichtszüge nicht verändern. Das Ziel ist ein Gesicht, das frischer, erholter und vitaler wirkt, ohne seine Individualität zu verlieren.
Menschen in Ihrem Umfeld dürfen wahrnehmen, dass Sie erholt und frisch aussehen – die Veränderung selbst soll dabei natürlich und selbstverständlich wirken.
Darin sehen wir die Verbindung zwischen moderner ästhetischer Gesichtschirurgie, natürlicher Regeneration und Healthy Aging.
Ablauf eines Facelifts in der Alster-Klinik Hamburg

Persönliche Beratung und Gesichtsanalyse
Am Anfang steht eine ausführliche Beratung.
Dabei betrachten wir unter anderem:
- Mittelgesicht und Wangen
- Jowls und Jawline
- Kinn-Hals-Übergang
- Hals
- Volumenverteilung
- Haut- und Gewebequalität
Ebenso wichtig sind Ihre persönlichen Wünsche.
Gemeinsam besprechen wir, welche Veränderungen Sie stören und welches Ergebnis realistisch erreichbar ist.
Anschließend wird entschieden, ob beispielsweise ein Deep Plane Facelift, SMAS-Facelift oder Mini-Facelift/MACS-Lift sinnvoll ist und welche ergänzenden Verfahren Bestandteil des Behandlungskonzeptes sein können.
Die Operation
Umfang und Dauer des Eingriffs richten sich nach dem individuellen Operationskonzept.
Die Schnittführung wird so geplant, dass spätere Narben möglichst unauffällig in natürlichen anatomischen Übergängen liegen – beispielsweise entlang des Ohres oder im Bereich des Haaransatzes.
Je nach Facelift-Technik werden unterschiedliche tiefere Gewebestrukturen mobilisiert und repositioniert. Anschließend wird die Haut an die neue Kontur angepasst.
Weitere Behandlungsschritte wie eine Halsstraffung, Microlipofilling oder regenerative Behandlung mit Nanofett und Microneedling können – abhängig vom individuellen Konzept – im gleichen Eingriff erfolgen.
Heilung und Nachsorge
Schwellungen und Blutergüsse sind nach einer Gesichtsstraffung zunächst normal und nehmen im Verlauf der ersten Wochen zunehmend ab.
Wann Sie wieder gesellschaftsfähig sind, hängt vom Umfang des Eingriffs und vom individuellen Heilungsverlauf ab.
Vor der Operation erhalten Sie deshalb eine realistische Einschätzung Ihrer persönlichen Erholungsphase sowie einen strukturierten Nachsorgeplan.
Das Ergebnis entwickelt sich schrittweise, während Schwellungen zurückgehen, Narben reifen und sich das Gewebe stabilisiert.
Bei ergänzenden regenerativen Verfahren kann sich die Haut- und Gewebequalität auch über einen deutlich längeren Zeitraum weiterentwickeln.
Risiken eines Facelifts
Wie jeder operative Eingriff ist auch ein Facelift mit möglichen Risiken verbunden.
Dazu können unter anderem Nachblutungen, Infektionen, Wundheilungsstörungen, Sensibilitätsveränderungen, auffällige Narben, Asymmetrien und selten Verletzungen von Nervenstrukturen gehören.
Das individuelle Risikoprofil hängt unter anderem von Operationsumfang, Anatomie und persönlichen medizinischen Voraussetzungen ab.
Wir besprechen mögliche Risiken vor jeder Operation ausführlich mit Ihnen.
Sorgfältige Planung, präzise chirurgische Technik und eine strukturierte Nachsorge sind wesentliche Bestandteile unserer Behandlung.
Nur Teile des Gesichts oder ohne Operation?
Wenn vor allem Lider oder Hals stören
Schlupflider und Tränensäcke behandelt eine Augenlidstraffung, erschlaffte Haut am Hals auch eine Halsstraffung allein.
Bei leichteren Alterserscheinungen
Bei leichteren Alterserscheinungen oder guter Hautelastizität kann eine weniger invasive Methode ausreichen, etwa ein Fadenlifting oder eine Unterspritzung.
Persönliche Beratung zum Facelift in Hamburg
Jedes Gesicht ist einzigartig.
Deshalb sollte auch ein Facelift individuell geplant werden.
In einem ausführlichen Beratungsgespräch analysieren unsere Fachärztinnen und Fachärzte Ihre Gesichtsanatomie, Gewebequalität und persönlichen Wünsche.
Ob Deep Plane Facelift, SMAS-Facelift, Mini-Facelift/MACS-Lift, Halsstraffung oder eine Kombination mit Microlipofilling, Nanofett und Microneedling: Nicht eine bestimmte Methode steht für uns im Mittelpunkt, sondern ein natürliches, harmonisches und langfristig stimmiges Gesamtergebnis.
Frischer aussehen. Natürlich bleiben. Gesund und harmonisch altern.
Vereinbaren Sie Ihren persönlichen Beratungstermin in der Alster-Klinik Hamburg.









